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Projektleitung

Prof. Dr. Félix Teichner
Prof. Dr. Félix TeichnerProfessor an der Philipps-Universität Marburg, akademischer Rat und Leiter des DFG-Projektes Vulnerabilität
Prof. Dr. Félix Teichner studierte von 1985 bis 1990 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und promovierte dort − nach vorheriger Ausgrabungstätigkeit in Marktbreit und Stockstadt am Main – im Jahre 1992 zu dem Thema „Kahl am Main. Siedlung und Gräberfeld der Völkerwanderungszeit“ (wurde mit dem Eduard-Anthes-Preis ausgezeichnet). Bis 1996 war er mehrfach an der Außenstelle Madrid des Deutschen Archäologischen Instituts als wissenschaftliche Hilfskraft tätig, zwischenzeitlich bereiste er mit dem Reisestipendium des DAI den Mittelmeerraum.
Nach einem Aufenthalt an der Friedrich Schiller-Universität in Jena kehrte er 2001 nach Frankfurt zurück. 2005 weilte er als Gastdozent an der Universität Barcelona (finanziert von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung). Nach der Habilitation in Frankfurt am Main ist er seit 2006 als Privatdozent tätig. Im selben Jahr erhielt er das Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und lehrt seitdem an den Universitäten Frankfurt, Innsbruck und Sevilla. In den Jahren 2011–2013 lehrte Prof. Dr. Félix Teichner an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Zentrum für Altertumswissenschaften). Zum Beginn des Sommersemesters 2013 wurde er dann zum Akademischen Rat am Vorgeschichtlichen Seminar der Philipps-Universität in Marburg ernannt.
Prof. Dr. Félix Teichner arbeitet auf dem Gebiet der europäischen Archäologie, das Spektrum reicht geographisch von den germanischen Provinzen des römischen Reichs bis in den Süden Portugals, zeitlich von der frühen römischen Kaiserzeit bis in das Mittelalter hinein. Zu seinen Schwerpunkten gehört die Romanisierungsforschung, Geoarchäologie und Kontinuitätsfragen (Spätantike, Christentum, Islam). So forschte er unter anderem zu den römischen Anlagen in Milreu, Miróbriga/ Santiago do Cacém und den christlich/frühislamischen Gebäuden von Mértola. Weiter arbeitete er im Forschungsprojekt der DFG zum „Kulturwandel am Beginn des 1. Jahrtausends in Westpannonien“ und Ulpiana (Kosovo) für die Römisch-Germanische Kommission.

Grabungsleitung Leun

Robin Dürr B.A.
Robin Dürr B.A.Doktorand
Robin Dürr B.A studierte von 2010 bis 2014 am Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie der Universität Heidelberg, bevor er im Jahre 2014 im Zuge seiner Bachelorarbeit an das Vorgeschichtliche Seminar der Philipps-Universität Marburg wechselte. Hier schloss er das Bachelor Studium mit einer Arbeit zur „Römischen und frühmittelalterlichen Siedlung von Linkenheim-Hochstetten, Lkr. Karlsruhe“ ab.
Seit dem Frühjahr 2016 beschäftigt er sich im Zuge seiner Dissertation mit der Transformation spätrömischer Bestattungssitten in den Nordwestprovinzen des römischen Reiches. Ausgangspunkt für die Fragestellung bildet die Aufarbeitung der kürzlich entdeckten, spätrömischen Gräberfelder von Unterloisdorf (Burgenland/Österreich) und Maisach-Gernlinden (München).
Seit 2007 absolvierte er verschiedene Fachpraktika und befristete Tätigkeiten in der archäologischen Denkmalpflege mehrerer Bundesländer und war als Mitarbeiter an diversen universitären archäologischen Forschungsprojekten in Deutschland, Italien, Ungarn und dem Kosovo tätig.
Neben verschiedenen kleineren Feldprojekten (Sondagen, Baubegleitungen und Surveys) leitet er seit dem Sommer 2015 die jährlich stattfindende Lehrgrabung an der Martinskirche in Leun (Lahn-Dill Kreis).
Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet neben der Spätphase der römischen Provinzen an Rhein und Donau (3.-4. Jh. n. Chr.), auch das Früh- und Hochmittelalter im nördlichen Baden-Württemberg und Hessen.

Grabungsleitung Boca do Rio

Florian Hermann B.A.
Florian Hermann B.A.Masterstudent
Florian Hermann, geb. 1989 in Süddeutschland, kam 2012 zum Studium der Archäologischen Wissenschaften nach Marburg, wo er 2016 mit dem Bachelor of Arts mit einer Arbeit zur kombinierten Anwendung geophysikalischer Methoden in der archäologischen Denkmalpflege abschloss. Die theoretische wie praktische Auseinandersetzung mit diesen neuen Methoden setzt sich seitdem mit der Teilnahme an zahlreichen kleineren und größeren Projekten im In- und Ausland fort und findet auch im aktuellen DFG-geförderten Vorhaben „Vulnerabilität“, welchem er als technischer Mitarbeiter angehört, seine Fortsetzung. In diesem kümmert er sich um die praktische Umsetzung der Forschungsanliegen vor Ort. Neben dieser feldarchäologischen Tätigkeit arbeitet er zudem im Rahmen seines Masterabschlusses zu römischen villae maritimae im südlichen Lusitanien.

Grabungsleitung Kalsmunt/Tróia

Kevin Paul B.A.
Kevin Paul B.A.Masterstudent
Kevin Paul, geboren 1990 in Frankfurt am Main, beendete 2013 seine Ausbildung zum Mediengestalter im Bereich Print, im Anschluss wechselte er an die Philipps-Universität Marburg und begann ein Studium der Archäologischen Wissenschaften. Neben der Teilnahme an archäologischen Surveys im deutschen und portugiesischen Raum forschte er ab 2014 an der mittelalterlichen Anlage der Reichsburg Kalsmunt bei Wetzlar. 2016 schrieb er seine Abschlussarbeit zur Erlangung des Grades Bachelor of Arts über die römische Besiedlung in Frankfurt Nida im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. und setzt seitdem sein Studium in Prähistorischen Archäologie fort. Er übernahm die Grabungsleitung während der Lehrgrabungskampagnen auf dem Kalsmunt sowie die stellvertretende Leitung während der Kampagne im römischen Troia. Als Hilfswissenschaftlicher Mitarbeiter kümmert er sich um die Fachbibliothek des Fachbereichs Vor- und Frühgeschichte.
Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der römische Kaiserzeit des Nordalpinen Raums sowie des westlichen Mittelmeers.
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